Autor: E-Commerce Camp

Das Internet vergisst angeblich nichts, doch im Online-Marketing leidet das Gedächtnis massiv. Jahrelang war das sogenannte Retargeting der sicherste Umsatzbringer: Ein Nutzer sieht sich Laufschuhe an, kauft nicht, und das Produkt „verfolgt“ ihn anschließend über Wochen auf Nachrichtenseiten und in sozialen Netzwerken. Dieses Prinzip basierte fast ausschließlich auf Third-Party-Cookies – kleinen Textdateien, die Drittanbieter im Browser speichern, um Nutzer websiteübergreifend zu identifizieren. Da Browser wie Safari und Firefox diese Cookies längst blockieren und Google Chrome den Ausstieg vollzieht, bricht die technische Basis weg. Die gute Nachricht ist: Retargeting stirbt nicht, es ändert nur radikal seine Mechanik. Das Wichtigste in Kürze…

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Wer seine Produkte heute nicht nur im eigenen Onlineshop, sondern auch auf Marktplätzen wie Amazon, eBay oder Kaufland anbieten möchte, stößt schnell an administrative Grenzen. Ohne technische Unterstützung bedeutet jeder neue Verkaufskanal einen immensen manuellen Aufwand: Bestände müssen händisch korrigiert, Bestellungen einzeln übertragen und Preise auf jeder Plattform separat gepflegt werden. Genau hier setzt professionelle Multichannel-Software an, indem sie als zentrale Schaltzentrale zwischen Ihrer Warenwirtschaft und den verschiedenen Absatzkanälen fungiert, um Prozesse zu automatisieren und Fehlerquellen drastisch zu reduzieren. Das Wichtigste in Kürze Zentralisierung: Multichannel-Software bündelt alle Vertriebskanäle in einer Oberfläche, sodass Bestände und Produktdaten nicht mehrfach gepflegt werden müssen.…

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Viele Online-Händler unterschätzen die Macht ihrer Produkttexte und behandeln sie wie ein notwendiges Übel, das lediglich technische Daten auflisten muss. Dabei ist die Produktbeschreibung im E-Commerce der einzige Ersatz für das Verkaufsgespräch im stationären Handel: Sie muss beraten, Fragen beantworten und Zweifel ausräumen, bevor diese überhaupt entstehen. Wer hier nur generische Texte vom Hersteller kopiert, verschenkt nicht nur Ranking-Potenzial bei Suchmaschinen, sondern verliert aktiv Kunden, die sich nicht abgeholt fühlen. Das Wichtigste in Kürze Erfolgreiche Produkttexte übersetzen technische Merkmale (Features) konsequent in konkreten Kundennutzen (Benefits), um emotionale Kaufanreize zu schaffen. Eine scannbare Struktur mit Bulletpoints und Zwischenüberschriften ist essenziell, da…

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Steigende Logistikkosten, hohe Serviceerwartungen und zunehmender Wettbewerbsdruck zwingen viele deutsche E-Commerce-Marken dazu, ihre Fulfillment-Strategie neu zu bewerten. Gesucht werden Lösungen, die wirtschaftlicher sind, ohne Einbußen bei Lieferzeit, Qualität oder Markenwahrnehmung. Genau an diesem Punkt rückt Polen immer stärker in den Fokus. Nicht als Notlösung, sondern als moderner Smart Fulfillment Hub für anspruchsvolle Marken. Das Wichtigste in Kürze Warum Fulfillment für deutsche Marken neu gedacht werden muss Fulfillment beeinflusst längst mehr als nur die Kostenstruktur. Liefergeschwindigkeit, Verpackungsqualität und Retourenabwicklung prägen das Kundenerlebnis direkt. Gleichzeitig steigen in Deutschland die operativen Kosten kontinuierlich. Für viele Marken wird es dadurch immer schwieriger, wirtschaftlich zu…

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Die folgende Situation kommt so oder so ähnlich sicherlich in vielen Unternehmen vor. Während der Arbeitszeit verabschieden sich gleich mehrere Kollegen an die frische Luft, um sich eine Zigarette zu genehmigen. Ein Ärgernis für die Nichtraucher, die sich um eine zusätzliche Pause betrogen fühlen. Doch ist eine Raucherpause während der Arbeit wirklich erlaubt? Das Wichtigste in Kürze: Sind Raucherpausen überhaupt am Arbeitsplatz erlaubt? Für viele Raucher ist es eine Herausforderung, einen klassischen Acht-Stunden-Tag ohne eine einzige Zigarette durchzustehen. Doch einfach im Büro können sie natürlich nicht rauchen. Dagegen spricht allein der Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz. Schließlich ist mehrfach belegt, dass auch…

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Der Name Ihres Unternehmens oder Ihres Produkts ist oft das wertvollste Kapital, das Sie besitzen, doch viele Gründer und Unternehmer vernachlässigen dessen rechtliche Absicherung fatalerweise. Ein bloßes Logo auf der Website oder ein Eintrag im Handelsregister schützt Sie nicht davor, dass Trittbrettfahrer Ihren guten Ruf ausnutzen oder Wettbewerber Ihnen die Nutzung Ihres eigenen Namens untersagen. Wer Marke und Unternehmenskennzeichen nicht sauber trennt und rechtzeitig anmeldet, riskiert teure Abmahnungen und im schlimmsten Fall ein erzwungenes Rebranding nach Jahren des Aufbaus. Das Wichtigste in Kürze Ein Eintrag im Handelsregister oder eine Domain-Registrierung begründet in der Regel noch keinen umfassenden Markenschutz gegenüber Dritten.…

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Die Insolvenzwelle im E-Commerce ist kein plötzliches Naturereignis, sondern oft das Resultat einer schleichenden Entwicklung, die viele Händler zu spät wahrnehmen. Nach den Boomjahren der Pandemie hat sich das Konsumverhalten normalisiert, während Kosten für Logistik, Personal und Marketing massiv gestiegen sind. Für Shop-Betreiber bedeutet das: Der Blick auf den reinen Umsatz reicht nicht mehr aus, um die tatsächliche Gesundheit des Unternehmens zu beurteilen; vielmehr entscheidet die Liquidität über Sein oder Nichtsein. Das Wichtigste in Kürze Insolvenzursachen im Onlinehandel sind selten monokausal, sondern meist eine Kombination aus sinkenden Margen, hohen Retourenquoten und Liquiditätsengpässen. Frühwarnsysteme müssen über die reine Buchhaltung hinausgehen und…

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Der Druck im E-Commerce wächst stetig. Kunden scheinen immer ungeduldiger zu werden, und große Plattformen wie Amazon setzen Standards, die für kleine und mittlere Händler oft unerreichbar wirken. Same Day Delivery, also die Zustellung am Tag der Bestellung, gilt oft als der heilige Gral der Kundenbindung. Doch für viele Shop-Betreiber ist dieser Service ein zweischneidiges Schwert: Er verspricht höhere Conversion-Rates, droht aber gleichzeitig, die Margen durch extrem hohe Logistikkosten aufzufressen. Bevor Sie hektisch Kuriere engagieren oder Ihre Logistikprozesse umwerfen, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Datenlage und die echte Erwartungshaltung Ihrer Zielgruppe. Das Wichtigste in Kürze Relevanz ist branchenabhängig:…

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In der wettbewerbsintensiven Welt des Onlinehandels gewinnt die Kundenbindung zunehmend an Bedeutung. Nicht erst seit gestern setzen innovative Händler auf Messenger-Dienste, um die Beziehung zum Käufer langfristig zu festigen und nachhaltigen Umsatz zu generieren. Doch worin liegen die Stärken von WhatsApp beim Thema „Retention im E-Commerce mit WhatsApp Marketing“? Der folgende Artikel beleuchtet praxisnah die Möglichkeiten, die dieser Kanal bietet, um Wiederkäufe gezielt zu fördern und die Retourenquote spürbar zu senken. WhatsApp als Retention-Kanal im E-Commerce Im modernen E-Commerce ist die Kommunikation mit Kunden vielfach standardisiert und oft unpersönlich. WhatsApp bringt als Retention-Kanal einen Paradigmenwechsel: Die Verbindung zu Kundinnen und…

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Wer heute im E-Commerce wachsen will, stößt auf den klassischen Plattformen Facebook, Instagram und Google schnell an Grenzen: Die Klickpreise steigen, die Konkurrenz ist riesig und die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer sinkt. In diesem gesättigten Umfeld wird eine Plattform oft übersehen, die technisch völlig anders funktioniert als klassische Social-Media-Kanäle. Pinterest ist für Online-Shops keine soziale Bühne zur Selbstdarstellung, sondern eine visuelle Suchmaschine mit einer extrem hohen Kaufabsicht der Nutzer. Das Wichtigste in Kürze Pinterest fungiert nicht als soziales Netzwerk, sondern als visuelle Suchmaschine, auf der Nutzer aktiv nach Inspirationen und Produkten für die Zukunft suchen. Die Halbwertszeit von Pinterest Ads ist…

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