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- Recommerce: Gebrauchtwaren in deinen Shop integrieren
- Verpackungslizenz sparen? Achtung, teure Abmahnung!
- Factoring: Sofort Geld für deine offenen Rechnungen
- Video-Marketing: Erstelle Produktvideos, die konvertieren
- Progressive Web Apps (PWA) statt nativer App?
- Curated Shopping: Biete Beratung per Box an
- Urheberrecht: Darfst du Herstellerfotos einfach nutzen?
- Lieferversprechen einhalten: Pünktlichkeit als dein USP
Autor: E-Commerce Camp
Der Handel mit gebrauchten Waren, oft als Recommerce oder Second-Hand-Commerce bezeichnet, hat sein Nischendasein längst verlassen und etabliert sich als fester Bestandteil moderner E-Commerce-Strategien. Für Händler bedeutet dies weit mehr als nur den Verkauf von Rückläufern; es geht um die Erschließung neuer Zielgruppen, die Stärkung der Kundenbindung und eine glaubwürdige Antwort auf die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit. Doch die Integration eines solchen Modells in einen bestehenden Shop stellt Unternehmen vor operative Herausforderungen, die sich fundamental vom klassischen Neuanwarengeschäft unterscheiden. Das Wichtigste in Kürze Strategische Vielfalt: Sie können zwischen einem eigenen Ankauf-Modell (Buy-Back), einem Peer-to-Peer-Marktplatz oder externen Managed Services wählen. Logistik…
Der Online-Handel boomt, doch mit jedem versendeten Paket wachsen nicht nur die Umsätze, sondern auch die bürokratischen Pflichten. Viele Händler, Start-ups und kleine Manufakturen suchen verständlicherweise nach Möglichkeiten, ihre Betriebskosten zu senken. Ein häufiger, aber gefährlicher Ansatzpunkt ist dabei die Verpackungslizenzierung. Die Annahme, bei geringen Versandmengen „unter dem Radar“ fliegen zu können oder durch die Wiederverwendung alter Kartons Gebühren zu sparen, ist weit verbreitet. Doch die Realität des Verpackungsgesetzes (VerpackG) sieht anders aus: Durch öffentliche Register und automatisierte Abgleiche ist das Entdeckungsrisiko heute extrem hoch. Das Wichtigste in Kürze Das Verpackungsregister LUCID ist öffentlich einsehbar, was Wettbewerbern und Abmahnvereinen die…
Liquidität ist der Sauerstoff für jedes Unternehmen. Doch gerade im B2B-Geschäft müssen Dienstleister und Händler oft wochenlang auf ihr Geld warten, während die eigenen Kosten weiterlaufen. Ein voller Auftragsbestand nützt wenig, wenn das Konto leer ist, weil Kunden Zahlungsziele von 30, 60 oder 90 Tagen voll ausschöpfen. Hier setzt Factoring an: Statt auf den Zahlungseingang zu warten, verkaufen Sie Ihre offenen Forderungen an einen Finanzdienstleister. Das Geld fließt fast sofort. Doch dieses Modell ist nicht für jede Branche und jede Unternehmensgröße gleichermaßen sinnvoll. Das Wichtigste in Kürze Beim Factoring verkaufen Sie offene Rechnungen an einen Dienstleister und erhalten sofort ca.…
Viele Unternehmen investieren hohe Budgets in ästhetisch ansprechende Imagefilme, sind aber enttäuscht, wenn diese kaum Verkäufe generieren. Der Grund dafür liegt oft in einer Verwechslung der Ziele: Ein Video, das die Marke emotional auflädt, funktioniert nach anderen Regeln als ein Produktvideo, das den Betrachter zur sofortigen Handlung (Conversion) bewegen soll. Um Zuschauer nicht nur zu unterhalten, sondern zu Käufern zu machen, müssen Sie visuelle Reize mit verkaufspsychologischen Prinzipien verknüpfen und technische Hürden konsequent abbauen. Das Wichtigste in Kürze Aufmerksamkeit sofort binden: Die ersten drei Sekunden (der „Hook“) entscheiden, ob der Nutzer weiterscrollt oder bleibt; das Produkt oder das gelöste Problem…
Die Entscheidung zwischen einer nativen Anwendung und einer Progressive Web App (PWA) ist oft eine der ersten und folgenschwersten Weichenstellungen in digitalen Projekten. Während native Apps lange Zeit als der Goldstandard für mobile Nutzererlebnisse galten, haben sich Webtechnologien massiv weiterentwickelt. Heute lassen sich viele Funktionen, die früher exklusiv fest installierten Programmen vorbehalten waren, direkt über den Browser realisieren. Doch nicht für jedes Geschäftsmodell oder jeden technischen Anspruch ist die moderne Web-Variante die richtige Lösung. Das Wichtigste in Kürze Technologie: Native Apps werden spezifisch für Betriebssysteme (iOS/Android) programmiert, während PWAs als erweiterte Webseiten plattformunabhängig im Browser laufen. Kostenfaktor: PWAs sind in…
Der Online-Handel hat ein Luxusproblem: Das Angebot ist so riesig, dass Kunden oft die Orientierung verlieren. Genau hier setzt Curated Shopping an. Statt sich stundenlang durch Filter und Kategorien zu klicken, lagert der Kunde die Entscheidung an Experten aus. Für Händler ist dieses Modell attraktiv, weil es den Preiskampf umgeht und hohe Kundenbindung verspricht. Doch wer Beratung per Box anbieten will, muss Logistik und Datenanalyse völlig neu denken, um nicht an Retouren zu scheitern. Das Wichtigste in Kürze Curated Shopping verbindet den Komfort des E-Commerce mit der persönlichen Beratung des stationären Fachhandels. Der Erfolg hängt weniger vom Produkt ab, sondern…
Der Aufbau eines Online-Shops oder die Gestaltung von Marketingmaterialien ist arbeitsintensiv, weshalb der Impuls naheliegt, vorhandenes Bildmaterial der Hersteller zu nutzen. Technisch ist das „Rechtsklick und Speichern“ eine Sache von Sekunden, doch rechtlich betreten Sie damit sofort ein Minenfeld. Viele Händler und Dienstleister unterliegen dem Trugschluss, dass der Verkauf von Markenware automatisch das Recht beinhaltet, die professionellen Produktfotos des Herstellers für Werbung oder Listings zu verwenden. Das Wichtigste in Kürze Kein Automatismus: Der gewerbliche Ankauf von Waren überträgt niemals automatisch die Nutzungsrechte an den Produktfotos des Herstellers auf Sie. Urheberrechtsschutz: Nahezu jedes Produktfoto ist urheberrechtlich geschützt, unabhängig von der künstlerischen…
In einer Zeit, in der Algorithmen Kaufentscheidungen steuern und Produkte weltweit vergleichbar sind, hat sich die Logistik vom reinen Kostenfaktor zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil entwickelt. Kunden, egal ob im B2B-Umfeld oder im privaten Online-Handel, verzeihen oft einen höheren Preis, aber selten ein gebrochenes Versprechen. Pünktlichkeit ist dabei weit mehr als nur das Einhalten eines Termins; sie ist der direkteste Beweis für die operative Exzellenz und Verlässlichkeit eines Unternehmens. Das Wichtigste in Kürze Verlässlichkeit schlägt Geschwindigkeit: Ein garantierter Liefertermin ist für die Kundenbindung oft wertvoller als eine vage „Schnelllieferung“. Datenqualität als Basis: Nur wer seine internen Durchlaufzeiten und Bestände exakt kennt, kann…
Das Thema Nachhaltigkeit hat im E-Commerce längst den Status eines bloßen Marketing-Trends verlassen und entwickelt sich zu einer harten Compliance-Anforderung. Mit der Einführung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) hat die Europäische Union die Regeln für die Berichterstattung grundlegend verschärft und auf eine Stufe mit der Finanzbilanz gestellt. Viele Onlinehändler fragen sich nun zu Recht, ob diese bürokratische Hürde nur die großen Konzerne betrifft oder ob auch mittlere und kleine Shops bald Rechenschaft über ihre CO2-Emissionen und Lieferketten ablegen müssen. Das Wichtigste in Kürze Direkte Pflicht: Die CSRD betrifft ab dem Geschäftsjahr 2025 zunächst nur große Unternehmen, die mindestens zwei…
Wer einen Online-Shop betreibt, kennt den Moment, an dem die „One-Man-Show“ oder das kleine Gründerteam an ihre Grenzen stoßen. Bestellungen bleiben liegen, Marketingkampagnen laufen ins Leere, und strategische Weiterentwicklung findet im Tagesgeschäft keinen Platz mehr. Skalierung im E-Commerce ist selten ein Problem der Technik, sondern fast immer ein Problem der Organisationsstruktur. Es geht nicht darum, einfach mehr Leute einzustellen, sondern die richtigen Funktionen zur richtigen Zeit mit den passenden Profilen zu besetzen. Das Wichtigste in Kürze Eine gute E-Commerce-Organisation trennt sauber zwischen operativen Aufgaben (Fulfillment, CS) und Wachstums-Treibern (Marketing, Sales). Der E-Commerce Manager fungiert als Generalist, der Technik, Marketing und…