Autor: E-Commerce Camp

Retouren gehören zum Online-Handel dazu. Einkalkuliert, geduldet, hingenommen. Doch genau hier liegt das Problem: Viele Shops verwalten Rücksendungen, statt sie aktiv zu steuern. Jede Retoure kostet Geld – Versand, Prüfung, gebundene Liquidität, Lageraufwand, Support-Zeit, verlorene Marge. Trotzdem laufen Rückgabeprozesse in vielen Unternehmen erstaunlich passiv ab: Ware kommt zurück, Geld geht raus. Fall abgeschlossen.Dabei steckt in genau diesem Prozess viel mehr Potenzial, als die meisten denken. Das eigentliche Missverständnis Retouren werden oft als reiner Kostenfaktor betrachtet – als unvermeidbares Übel im E-Commerce. Dabei sind sie ein weiterer Kontaktpunkt mit dem Kunden. Und Kontaktpunkte sind im Online-Handel Gold wert, weil sie dir…

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Die Sichtbarkeit in Suchmaschinen entscheidet über Erfolg oder Misserfolg im Online-Handel. Wer einen Webshop betreibt, steht früher oder später vor der Frage: Wie setze ich Suchmaschinenoptimierung am effektivsten um? Eine SEO Agentur E-Commerce beauftragen, selbst ein Team aufbauen oder auf Software-Tools setzen? Jede dieser Optionen bringt spezifische Vor- und Nachteile mit sich. Die richtige Entscheidung hängt von Budget, Unternehmensgröße und individuellen Zielen ab. Dieser Artikel liefert Ihnen einen umfassenden Vergleich aller drei Ansätze. Sie erfahren, welche Investitionen notwendig sind, welche Ergebnisse Sie erwarten können und wie Sie die optimale Strategie für Ihren Online-Shop entwickeln. Dabei betrachten wir sowohl technische als…

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E‑Commerce-Unternehmen benötigen SAP-Kompetenz, um komplexe Prozesse von Einkauf bis Fulfillment stabil und skalierbar abzubilden. Entscheidend ist nicht nur die Software, sondern der gezielte Aufbau eines schlagkräftigen SAP-IT-Teams. Dieser Artikel zeigt, welche Rollen im E‑Commerce relevant sind, wie Verantwortlichkeiten verteilt werden und wie Unternehmen SAP-Teams strategisch entwickeln, ohne an starren Strukturen zu ersticken. Das Wichtigste in Kürze Warum E-Commerce ohne SAP-Expertise an Grenzen stößt Prozesskomplexität im digitalen Handel beherrschen E‑Commerce-Unternehmen stoßen schnell an Grenzen, wenn Warenwirtschaft, Payment, Logistik und Kundenservice nicht durchgängige Prozesse haben. SAP-Systeme bieten dafür standardisierte, aber anpassbare Bausteine, die Bestellungen, Lagerbestände, Retouren und Abrechnungen zuverlässig steuern. Ohne interne…

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Die Branche entwickelt sich schnell. Neue Plattformen, gesetzliche Neuerungen, technische Veränderungen oder auch neue Ansprüche der Konsumenten lassen einmal Gelerntes schnell veralten. Für alle im E-Commerce tätigen Menschen stellt sich daher nicht die Frage, ob Weiterbildung erforderlich ist. Die Frage ist vielmehr, wie Weiterbildung sinnvoll, rechtssicher und strukturiert in den Berufsalltag integriert werden kann. Bildungsurlaub bietet hier einen formal gegebenen Rahmen für zielgerichtete Kompetenzentwicklung. Anforderungen an Qualifikation im E-Commerce E-Commerce verlangt kaufmännisches, technisches und kommunikatives Wissen. Online-Marketing, Datenanalyse, Logik von Plattformen, Datenschutz, Prozessautomatisierung — alles das muss regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Anforderungen an rechtliches Wissen, Projektmanagement…

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Wer täglich mit einer Flut an Kundenanfragen kämpft, stößt mit herkömmlichen E-Mail-Programmen schnell an Grenzen. Wenn Nachrichten in überfüllten Posteingängen untergehen, zwei Mitarbeiter gleichzeitig auf dieselbe Mail antworten oder die Historie eines Kunden nicht nachvollziehbar ist, leidet die Servicequalität spürbar. Ein professionelles Ticketsystem bringt Ordnung in dieses Chaos, indem es Anfragen zentralisiert, priorisiert und transparent macht. Das Wichtigste in Kürze Zentralisierung: Ein gutes Ticketsystem bündelt E-Mail, Chat, Telefon und Social Media an einem Ort, sodass keine Anfrage verloren geht. Effizienz durch Automation: Funktionen wie automatische Eingangsbestätigungen, Zuweisungsregeln und Textbausteine sparen wertvolle Arbeitszeit. Passgenauigkeit: Die Wahl des Tools hängt massiv von…

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Der Handel mit gebrauchten Waren, oft als Recommerce oder Second-Hand-Commerce bezeichnet, hat sein Nischendasein längst verlassen und etabliert sich als fester Bestandteil moderner E-Commerce-Strategien. Für Händler bedeutet dies weit mehr als nur den Verkauf von Rückläufern; es geht um die Erschließung neuer Zielgruppen, die Stärkung der Kundenbindung und eine glaubwürdige Antwort auf die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit. Doch die Integration eines solchen Modells in einen bestehenden Shop stellt Unternehmen vor operative Herausforderungen, die sich fundamental vom klassischen Neuanwarengeschäft unterscheiden. Das Wichtigste in Kürze Strategische Vielfalt: Sie können zwischen einem eigenen Ankauf-Modell (Buy-Back), einem Peer-to-Peer-Marktplatz oder externen Managed Services wählen. Logistik…

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Der Online-Handel boomt, doch mit jedem versendeten Paket wachsen nicht nur die Umsätze, sondern auch die bürokratischen Pflichten. Viele Händler, Start-ups und kleine Manufakturen suchen verständlicherweise nach Möglichkeiten, ihre Betriebskosten zu senken. Ein häufiger, aber gefährlicher Ansatzpunkt ist dabei die Verpackungslizenzierung. Die Annahme, bei geringen Versandmengen „unter dem Radar“ fliegen zu können oder durch die Wiederverwendung alter Kartons Gebühren zu sparen, ist weit verbreitet. Doch die Realität des Verpackungsgesetzes (VerpackG) sieht anders aus: Durch öffentliche Register und automatisierte Abgleiche ist das Entdeckungsrisiko heute extrem hoch. Das Wichtigste in Kürze Das Verpackungsregister LUCID ist öffentlich einsehbar, was Wettbewerbern und Abmahnvereinen die…

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Liquidität ist der Sauerstoff für jedes Unternehmen. Doch gerade im B2B-Geschäft müssen Dienstleister und Händler oft wochenlang auf ihr Geld warten, während die eigenen Kosten weiterlaufen. Ein voller Auftragsbestand nützt wenig, wenn das Konto leer ist, weil Kunden Zahlungsziele von 30, 60 oder 90 Tagen voll ausschöpfen. Hier setzt Factoring an: Statt auf den Zahlungseingang zu warten, verkaufen Sie Ihre offenen Forderungen an einen Finanzdienstleister. Das Geld fließt fast sofort. Doch dieses Modell ist nicht für jede Branche und jede Unternehmensgröße gleichermaßen sinnvoll. Das Wichtigste in Kürze Beim Factoring verkaufen Sie offene Rechnungen an einen Dienstleister und erhalten sofort ca.…

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Viele Unternehmen investieren hohe Budgets in ästhetisch ansprechende Imagefilme, sind aber enttäuscht, wenn diese kaum Verkäufe generieren. Der Grund dafür liegt oft in einer Verwechslung der Ziele: Ein Video, das die Marke emotional auflädt, funktioniert nach anderen Regeln als ein Produktvideo, das den Betrachter zur sofortigen Handlung (Conversion) bewegen soll. Um Zuschauer nicht nur zu unterhalten, sondern zu Käufern zu machen, müssen Sie visuelle Reize mit verkaufspsychologischen Prinzipien verknüpfen und technische Hürden konsequent abbauen. Das Wichtigste in Kürze Aufmerksamkeit sofort binden: Die ersten drei Sekunden (der „Hook“) entscheiden, ob der Nutzer weiterscrollt oder bleibt; das Produkt oder das gelöste Problem…

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Die Entscheidung zwischen einer nativen Anwendung und einer Progressive Web App (PWA) ist oft eine der ersten und folgenschwersten Weichenstellungen in digitalen Projekten. Während native Apps lange Zeit als der Goldstandard für mobile Nutzererlebnisse galten, haben sich Webtechnologien massiv weiterentwickelt. Heute lassen sich viele Funktionen, die früher exklusiv fest installierten Programmen vorbehalten waren, direkt über den Browser realisieren. Doch nicht für jedes Geschäftsmodell oder jeden technischen Anspruch ist die moderne Web-Variante die richtige Lösung. Das Wichtigste in Kürze Technologie: Native Apps werden spezifisch für Betriebssysteme (iOS/Android) programmiert, während PWAs als erweiterte Webseiten plattformunabhängig im Browser laufen. Kostenfaktor: PWAs sind in…

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