Autor: E-Commerce Camp

Viele Unternehmen machen den Fehler, ihre Erfahrungen aus dem Endkundengeschäft eins zu eins auf den B2B-Sektor zu übertragen, doch professionelle Einkäufer ticken grundlegend anders als private Konsumenten. Während im B2C-Bereich Emotionen und Impulskäufe dominieren, zählen im Geschäftskundenumfeld vor allem Effizienz, verlässliche Konditionen und die Abbildung komplexer Beschaffungsprozesse. Wer hier erfolgreich sein will, muss seinen Onlineshop nicht als Schaufenster, sondern als leistungsfähiges Werkzeug für den Kunden verstehen, das dessen tägliche Arbeit erleichtert und interne Abläufe beschleunigt. Das Wichtigste in Kürze Professionelle Einkäufer benötigen keine emotionale Inspiration, sondern Funktionen zur Effizienzsteigerung wie Schnellbestellungen und Wiederholungskäufe. Preise und Konditionen müssen zwingend kundenspezifisch in…

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Das Paket ist angekommen, der Inhalt ausgepackt, doch die Begeisterung bleibt aus – sei es, weil die bestellte Kleidung nicht passt oder das Produkt in der Realität anders wirkt als auf den Fotos im Onlineshop. In diesem Moment greift das Widerrufsrecht, das Ihnen als Verbraucher eine Bedenkzeit von 14 Tagen einräumt, um den Kaufvertrag ohne Angabe von Gründen rückgängig zu machen. Doch sobald die Ware wieder im Karton liegt, stellt sich die entscheidende Frage: Wer bezahlt eigentlich den Rückversand zum Händler? Das Wichtigste in Kürze Laut Gesetz trägt grundsätzlich der Käufer die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, sofern der Händler ordnungsgemäß…

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Der Moment, in dem ein Kunde seine Bestellung erhält, ist der einzige physische Kontaktpunkt im E-Commerce, den Sie zu 100 Prozent kontrollieren können. Während im stationären Handel Musik, Beleuchtung und persönliche Beratung das Einkaufserlebnis prägen, bleibt im Online-Geschäft oft nur ein brauner Karton. Doch genau hier liegt ein unterschätztes Potenzial: Eine durchdachte Unboxing Experience verwandelt den nüchternen Warenempfang in ein emotionales Ereignis, das die Markenbindung stärkt und Retourenquoten senken kann. Das Wichtigste in Kürze Ein hochwertiges Auspackerlebnis (Unboxing) steigert den wahrgenommenen Wert der Ware und fördert die Kundenloyalität. Die Inszenierung muss skalierbar bleiben: Zu komplexe Verpackungen verlangsamen die Logistikprozesse im…

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Der Begriff „Teleshopping“ weckt bei vielen Erinnerungen an überdrehte Moderatoren, die im Nachtprogramm aggressive Verkaufsstrategien für Küchengeräte oder Schmuck anwenden. Doch das moderne Live Shopping – oft als „Teleshopping 2.0“ bezeichnet – hat sich von diesem Image emanzipiert und zu einem hochrelevanten Vertriebskanal entwickelt. Es geht nicht mehr um einseitige Beschallung, sondern um interaktives „Shopatainment“, bei dem Händler, Influencer und Kunden in Echtzeit kommunizieren. Das Wichtigste in Kürze Interaktion als Schlüssel: Im Gegensatz zum klassischen TV-Shopping ermöglicht Live Shopping den direkten Dialog über Chats, was Vertrauen schafft und Fragen sofort klärt. Plattform-Strategie: Händler müssen entscheiden, ob sie die Reichweite sozialer…

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Früher war Magento der unangefochtene Platzhirsch im E-Commerce, eine Standardlösung für fast jeden Online-Shop, der über einfache Baukästen hinauswachsen wollte. Heute dominieren Schlagzeilen über die Übernahme durch Adobe, komplexe Upgrade-Pfade und die starke Konkurrenz durch SaaS-Anbieter wie Shopify das Bild, weshalb die Frage nach der Zukunft des Systems berechtigt ist. Doch wer Magento (heute Adobe Commerce) vorschnell für tot erklärt, übersieht die massive Verschiebung der Zielgruppe: Das System ist nicht verschwunden, es ist lediglich in die Enterprise-Liga aufgestiegen. Das Wichtigste in Kürze Zielgruppenwechsel: Adobe Commerce fokussiert sich heute primär auf komplexe B2B-Szenarien und Enterprise-Kunden, für kleine Händler ist die Einstiegshürde…

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Neukundengewinnung ist in fast jeder Branche der größte Kostenfaktor im Marketing. Wer profitabel wachsen will, muss daher nicht nur mehr Menschen erreichen, sondern den Wert jedes einzelnen Kontakts maximieren. Genau hier setzen Cross-Selling und Upselling an: Sie nutzen das bereits vorhandene Vertrauen eines Käufers, um ihm im passenden Moment weitere relevante Angebote zu machen. Dabei geht es nicht darum, dem Kunden etwas „anzudrehen“, sondern ihm eine bessere Lösung oder sinnvolle Ergänzung zu präsentieren, die seinen ursprünglichen Kauf aufwertet. Wenn diese Strategien intelligent umgesetzt werden, steigen nicht nur der durchschnittliche Warenkorbwert und der Umsatz, sondern paradoxerweise oft auch die Kundenzufriedenheit. Das…

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Wer im E-Mail-Marketing langfristig erfolgreich sein möchte, kommt an einer sauberen Adressgenerierung nicht vorbei. In Deutschland und weiten Teilen der EU hat sich das sogenannte Double-Opt-In (DOI) als einziges Verfahren etabliert, das Versender wirksam vor Abmahnungen schützt und gleichzeitig die Qualität des Verteilers sichert. Das Wichtigste in Kürze Das Double-Opt-In-Verfahren ist der De-facto-Standard, um die ausdrückliche Einwilligung eines Empfängers für Werbe-E-Mails nachweisbar zu dokumentieren. Die Bestätigungs-E-Mail (DOI-Mail) darf keinerlei werbliche Inhalte enthalten, da dies vor dem endgültigen Klick bereits als unerlaubte Werbung gewertet werden kann. Ohne lückenlose Protokollierung von Anmeldezeitpunkt, Bestätigungszeitpunkt und IP-Adressen ist die Einwilligung im Streitfall vor Gericht…

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Im E-Commerce gibt es keinen physischen Kontakt zum Produkt: Ihre Kundinnen und Kunden können die Ware nicht anfassen, riechen oder anprobieren. Das einzige Sinnesorgan, das über den Kauf entscheidet, ist das Auge, weshalb die Qualität der Produktfotos oft direkten Einfluss auf die Conversion-Rate und die Retourenquote hat. Viele Shop-Betreiber stehen deshalb vor der strategischen Frage: Sollte man das Budget in eine professionelle Agentur investieren oder das Equipment kaufen und die Bilder in Eigenregie produzieren? Das Wichtigste in Kürze Selbstgemachte Fotos sparen Geld, kosten aber extrem viel Arbeitszeit für Aufbau, Shooting und vor allem die Bildbearbeitung. Schwierige Oberflächen wie Glas, Chrom…

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Der Aufstieg von Plattformen wie Temu und Shein hat den E-Commerce im Eiltempo verändert und stellt hiesige Online-Händler vor eine fundamentale Herausforderung. Es geht nicht mehr nur um günstige Preise, sondern um eine aggressive Neuordnung der Lieferkette, die den klassischen Importeur oder Zwischenhändler oft überflüssig macht. Wer heute versucht, diese Marktplätze im Preiskampf zu schlagen, hat das Gefecht meist schon verloren, bevor es begonnen hat. Das Wichtigste in Kürze Ein direkter Preiskampf gegen das „Manufacture-to-Consumer“-Modell ist für europäische Händler fast unmöglich zu gewinnen. Die größte Schwachstelle der China-Riesen liegt in der fehlenden Produkthaftung, langen Lieferzeiten und mangelndem Kundenservice. Erfolgreiche Gegenstrategien…

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Steigende Bestellmengen und neue Vertriebskanäle verändern auch den Alltag im Onlinehandel. Viele Aufgaben, die früher im Hintergrund liefen, entwickeln sich dabei zu echten Zeitfressern. Hierzu zählen unter anderem das manuelle Übertragen von Bestelldaten in die Buchhaltung und das Prüfen eingehender Rechnungen. Genau an dieser Stelle setzen jedoch digitale und automatisierte Abläufe an, denn sie greifen dort ein, wo Routinen dominieren und Fehler teuer werden. Wenn die Verwaltung zum Engpass wird Im Backoffice laufen sämtliche Fäden aus Buchhaltung, Einkauf, Logistik und Kundenservice zusammen. Fehlen allerdings saubere Prozesse, stauen sich Aufgaben an einzelnen Stellen. Typisch sind zum Beispiel manuelle Datenübertragungen zwischen dem…

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